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Am Anfang hatten wir eine geniale Idee….

Vorgeschichte: Der WTV hat seit langem oder schon immer eine Arbeitsgruppe, welche sich um alles rund um das Vereinsheim, vor allem die Außenanlagen kümmert. Frühling, Sommer, Herbst trifft sich die Gruppe zum Arbeitsdienst, in der Regel einmal im Monat. Rasen mähen, Hecke schneiden, Pflanzen pflegen, Laub vom Dach holen, Regenrinnen säubern, Wände abdichten, etc.

Im Laufe der Zeit ist auch das Vereinsheim vom Verfall einiger Teile der Aussenanlagen betroffen, so auch die Gehwegplatten seitlich vorm Heim. Viele Platten, so 70 Stück, sind gesprungen, teilweise mehrfach, und die entstandenen Ritzen wurden schnell vom Unkraut besetzt. Das Entfernen des Unkrauts kostete immer mehr Zeit und Nerven.

Und da kam unsere geniale Idee ins Spiel…wir tauschen die kaputten Platten aus und begradigen die Platten vor dem Gebäude und richten die Kanten. Defekte werden ebenfalls erneuert. Die Idee, die Platten zu erneuern, war schon älter, aber immer, wenn es darum ging, wechselte man das Thema.

Umsetzung der Idee…

Wir zählten die zerbrochenen Gehwegplatten und kamen auf 70 Stück. Dazu Gartenbeton, Zement und einen Container mit 3qm Brechsand von der Firma Karl Luhmann. Bestellt.Geliefert. Wir einigten uns, wenn schon denn schon, alle Platten einmal hochzunehmen und anschließend komplett neu zu legen. Immerhin weit über 200 Stück, Gewichte zwischen 27 und 35 kg, wegen unterschiedlicher Plattenstärke.

Am 09.06.2026, 9:30 legten wir los. Bolle, Roger, Harry, Jo und ich.

Jo fing vor dem Heim an, die hochstehenden Platten zu begradigen und die Kantensteine zu richten. Wir anderen nahmen die Platten seitlich vom Heim rund um den Fahnenmast auf und stapelten die heilen und schleppten die zerbrochenen zum Container, um diese am Ende mit zu entsorgen.

Wir begradigten den Untergrund und Jo unterbrach seine Arbeit vor dem Heim, um die erste Reihe korrekt zu setzen, Band war gespannt und die Wasserwaage sagte alles o.k. Jo verlegte die erste Reihe, wichtig war, daß das Gefälle zur Straße stimmte.

Wir kamen zu der Erkenntnis, dass Jo der einzige ist, der die Platten legen kann, und so übernahm Harry Jo`s Arbeit vor dem Heim. Wir anderen kümmerten uns um die Auswahl und Vorbereitung der Gehwegplatten für Jo. So ging es Stück für Stück weiter.

Da nicht alle Platten genau passten, musste auch geflext werden, lief gut, bis Jo sich in den Fuß flexte….Uni Kiel, mit 2 Stichen genäht, 2 Tage später ging es weiter. Harry hat inzwischen vor dem Heim alles erledigt, 10 defekte Platten mit ausgetauscht, er stieß dann wieder zu uns.

Nachdem Jo alle Platten verlegt hat, wohlgemerkt jede einzelne in ein Betonbett, machten wir uns an die Restarbeiten. Neugestaltung rund um die Mülltonnen und Jo hat nach Vorbereitung durch uns den Seitengang neu verlegt. Dann alles Rütteln mit dem Rüttler, besorgt von Andre Klütsch, einfegen des Brechsands und die Ränder mit Zement füllen, ebenso rund um den Fahnenmast. Fertig.

Container befüllt mit den kaputten Platten und Abholung durch Fa Luhmann. Nach 21 Tagen alles erledigt…Unkraut ist erstmal nicht mehr das Thema. Dank an alle, vor allem an Jo, ohne den wäre es nicht gegangen, wie so oft beim WTV.

Die Arbeitsgruppe: Jo Knittel, Gerd Bollmann, Rüdiger Hofmann, Harald Paasch, Uwe Martens und ich, Frank Hornung.

P.S. Im Nachhinein…schon ein wenig irre, oder?

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